So das Wetter ist gerade nicht so toll, da komme ich mal wieder zum schreiben ūüėÉ.
16.10.
Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns auf nach Ajuy zu den H√∂hlen, dort waren wir vor 14Jahren das letzte Mal, morgens war es noch ein wenig bew√∂lkt, aber mittags brannte dann die Sonne wieder vom Himmel. F√ľr die H√∂hlen sollte man am besten festes Schuhwerk anziehen, gerade wenn man nicht so trittsicher ist wie ich ūüôĄ. ¬†Der Weg war ziemlich anstrengend, aber es lohnt sich, hier noch etwas von der Seite¬†Fuerteventura.Kanaren-Insel.org¬†zum Thema Ajuy:
 
"Das ehemalige¬†Fischerdorf Ajuy¬†liegt, rund 10 Kilometer von¬†P√°jaraentfernt, an der¬†Westk√ľste¬†von Fuerteventura. In dem Ort, der zur Gemeinde P√°jara geh√∂rt, leben rund 130 Einwohner. Der direkt an der K√ľste liegende Ortsteil von Ajuy wird auch als¬†Puerto de la PeŇąa¬†bezeichnet.

Der kleine Ort Ajuy hat im Rahmen der Eroberung Fuerteventuras durch die im Auftrag Spaniens k√§mpfenden Normannen einst eine wichtige Rolle gespielt. Angeblich soll hier der Normanne Gadifer de la Salle, ein Gefolgsmann von Jean de B√©thencourt, im Jahr 1402 von der Insel Lanzarote aus versucht haben auf Fuerteventura an Land zu gehen. Allerdings konnten die Majos, die Ureinwohner von Fuerteventura, diesen ersten Eroberungsversuch der Normannen noch abwehren.¬†Nach der Eroberung Fuerteventuras diente Puerto de la PeŇąa dann der im Landesinneren gelegenen Inselhauptstadt Betancuria als Hafen. Heute sind die ehemaligen Hafenanlagen an der Felsk√ľste n√∂rdlich von Ajuy weitgehend verfallen. Nur die wenigen offenen Fischerboote, die auf dem dunklen Strand von Ajuy liegen, erinnern noch daran, dass sich die Menschen hier fr√ľher weitgehend vom Fischfang ern√§hrt haben.¬†Ajuy liegt im M√ľndungsbereich eines mit Kanarischen Dattelpalmen (Phoenix canariensis) und Tamarisken bestandenen Barrancos. Kurz vor dem Ort sieht man zahlreiche verfallene Bauernh√§user, sowie Felder, die nicht mehr bestellt werden und heute nur noch als Ziegenweide dienen. Aufgrund des h√§ufig hohen Wellengangs ist das Baden am Strand von Ajuy, der Playa de los Muertos, recht gef√§hrlich. Die Playa de los Muertos (‚ÄěStrand der Toten‚Äú) hat ihren Namen allerdings schon in einer Zeit erhalten, als Fuerteventura regelm√§√üig das Ziel von Piraten√ľberf√§llen war und viele Einwohner von Ajuy dabei ums Leben kamen.¬†In Ajuy gibt es ein paar Restaurants, in denen vor allem Fischgerichte serviert werden. Au√üerdem werden gelegentlich¬†percebes(Entenmuscheln) angeboten, die die Fischer n√∂rdlich von Ajuy in einigen H√∂hlen finden, die die Brandung dort in die Steilk√ľste genagt hat. Entenmuscheln (Lepas anatifera) sind sessile Krebse, die sich von Plankton ern√§hren. Aufgrund ihrer sessilen (festsitzenden) Lebensweise ist die K√∂rperform der Entenmuscheln derartig abgewandelt, dass ihre Zugeh√∂rigkeit zur Gruppe der Krebstiere f√ľr den Laien nur noch schwer nachvollziehbar ist.¬†Zwei gro√üe¬†H√∂hlen¬†n√∂rdlich von Ajuy wurden fr√ľher als Lagerr√§ume genutzt. Hierher gelangt man √ľber einen gut ausgebauten Fu√üweg oberhalb der Steilk√ľste. Von diesem Fu√üweg f√ľhrt eine Treppe nach rund 300 Metern zu der ersten H√∂hle. In die zweite, gr√∂√üere H√∂hle, die rund einen halben Kilometer lang sein soll, gelangt man von hier aus √ľber einen schmalen Durchstieg. Bei hohem Wellengang sollte man aber besser davon Abstand nehmen in die H√∂hlen hinabzusteigen."

Danach fuhren wir noch ein wenig durch die Gegend und schauten uns noch ein paar m√∂gliche Schlafpl√§tze an bevor wir uns am Nachmittag wieder beim Hotel Sotavento Beach Club einfanden, dort plauderten wir noch ein paar Stunden bevor wir etwas zu Abend assen und es uns im Camper gem√ľtlich machten.

Den 17. und 18.10. verbrachten wir wieder am Strand wo Tim Beachvolleyball spielte, am 18.10. fuhren wir abends dann noch einkaufen, entsorgten unsere Toilette und fuhren auf unserem Berg zum schlafen. Leider wurde aus dem Schlaf nicht viel, da wir eine M√ľckenplage im Camper hatten, f√ľr jede get√∂tete M√ľcke gab es immer wieder zwei neue, wir vermuten, das sie seitlich den Weg durchs Fliegengitter suchten oder durch die zwangsbel√ľftung reinkamen ūüė≥. ¬†Am 19.10. waren wir mit Freunden im Nachmittag in Jandia zum beachen verabredet, morgens machten wir uns ganz gem√ľtlich ein leckeres Fr√ľhst√ľck bevor wir nach Morro Jable in die Waschstrasse fuhren um auch gleich etwas Grauwasser zu entsorgen, danach suchten wir noch den Vodafone-Laden auf um mein Guthaben f√ľr das Internet wieder aufzuladen und Tim besorgte im Haushaltswaren-Gesch√§ft noch zus√§tzliche M√ľckengitter welche zus√§tzlichen Schutz bieten sollen ( bis jetzt sind sie noch nicht montiert, hatten auch keine M√ľckenplage mehr zum Gl√ľck). Am fr√ľhen Nachmittag fanden wir in der N√§he der Beachvolleyball-Felder noch eine guten Parkplatz und warteten auf die Kollegen zum Spielen. Gegen halb vier sahen wir dann pl√∂tzlich schwarze Rauchwolken aus Richtung des Campers, aber es musste hinter dem Hotel wo wir geparkt haben etwas in Brand geraten sein, die Rauchwolken verzogen sich zum Gl√ľck schnell. Kurz vor sieben ging es wieder zur√ľck zum Camper, leider ungeduscht, da die Strandduschen bereits abgeschaltet waren, naja. Wir suchten uns ein Lokal f√ľrs Abendessen und danach ging es zur√ľck an die Costa Calma, wir schauten noch kurz bei der Beachparty vorbei bevor es ins Bett ging.

Die nächsten Tage verbrachten wir wieder am Strand am Sotavento Beach Club mit unseren Bekannten, welche sich dann alle langsam verabschiedeten. Am 23.10. machten wir uns dann am Abend nach einem Strandtag auf in Richtung Corralejo, das Wetter soll schlechter werden und wir wollen es ausnutzen um unsere Wäsche mal wieder zu waschen. Nach einem kurzen Stopp in Caleta de Fuste beim goldenen M waren wir gegen 21:00 Uhr wieder auf unserem Stamm-Schlafplatz in Corralejo, dort hatten sich bereits einige Camper versammelt. Wir erschraken etwas, als wir sahen, das die Batterie unseres Campers  trotz der längeren Fahrt nur auf 66% geladen hatte. Wir beschlossen einfach am nächsten Tag noch etwas umherzufahren bis er wieder auf 100% ist.

Am 24.10. wachten wir mit Regen auf und suchten, nachdem wir mit Taro ersteinmal eine kleine Runde gedreht hatten eine W√§scherei, in Corralejo gibt es davon einige, wir probierten die Lavanderia EasyRun ( Calle Playa Cho Leon 32) in der N√§he vom Hafen aus, die W√§sche k√∂nnen wir morgen am 25.10. nachmittags abholen, wir sind gespannt. Dann ging es zum einkaufen unser K√ľhlschrank war ziemlich leer, gegen√ľber vom Mercadona gibt es auch noch eine Lavanderia (W√§scherei) wo es auch eine Machine und einen Trockner ¬†zur Selbstbenutzung gibt ( Lavanderia Mapache Calle Guirre 11) ¬†die werden wir dann beim n√§chsten Mal ausprobieren. Wir haben dann auch noch einen weiteren Waschsalon gefunden, allerdings mit Waschtrommeln und man konnte nicht sehen was das Waschen kostet, das m√ľssen wir bei Gelegenheit noch einmal auskundschaften. Weiter ging die Fahrt nach Corralejo rein ( ja der Camper l√§dt wieder ūüėÉ), dort gingen wir mit Taro spazieren und schauten denn Wellenreitern ein wenig zu, welche die Wetterbedingungen gut zu nutzen wissen. ¬†Zum Gl√ľck schien bereits wieder die Sonne. Nach dem Spaziergang nutzen wir das trockene Wetter und entsorgten das Grauwasser und putzen den Camper wieder mal gr√ľndlich, bevor wir uns auf den Weg nach Cotillo machten um dort der Brandung zuzusehen. Wir fuhren entlang der Steilk√ľste und am sp√§teren Nachmittag machten wir uns auf Richtung Leuchtturm wo wir uns dann in der Umgebung einen Schlafplatz f√ľr die Nacht suchten.